Die Moderne Holzernte – Technik macht auch vor dem Wald nicht Halt
Die Sigmaringer Gemeinderäte haben bei einer Waldbegehung nicht schlecht gestaunt, als sie sahen wie man heutzutage den Wald durchforstet. Ohne moderne Technik geht nichts mehr, wie zum Beispiel an einem Seilkraneinsatz am Steilhang im Oberschmeier Revier sehen konnte.
Was bei der Waldbegehung auch noch sehr deutlich wurde war, dass je mehr Maschinen man braucht umso mehr ist man auch von Unternehmen abhängig und kann immer weniger selbst machen.
Die Waldarbeiter klettern auf einer Leiter bis zu 10m hoch und ästen oben die Bäume aus. Dies ist notwendig zu Wertsteigerung des Holzes. Außerdem muss man und 150 Kilometer Wegenetz instand halten, so Manfred Fischer.
Den Gemeinderäten mit Bürgermeister Daniel Rapp an der Spitze wurde erklärt, dass man die Hauptwege im zweijahres Rhyhtmus freischneidet, Nebenwege je nach Bedarf. Die Räte staunten nicht schlecht, als sie sahen wie professionell und schnell das gemacht wurde.
Außerdem wurden an einem Steilhang noch 1600 Festmeter Holz geerntet. Dies geschah mit Hilfe eines Seilkrans, der innerhalb kürzester Zeit die Holzstämme aus rund 200 Meter Entfernung über Baumwipfel hob. Somit kann relativ umweltschonend Holz geerntet werden.