Künstliches Insulin (Glargin) könnte Krebsrisiko erhöhen

Eine Studie mit insgesamt 130.000 Teilnehmer kommt zu dem Ergebnis, dass das künstliche Insulin Namens Glargin möglicherweise das Krebsrisiko erhöht.

Die Studie hat gezeigt, dass Diabetiker, die mit dem Insulin Glargin, auch unter dem Handelsnamen Lantus bekannt, öfters an Krebs erkranken, als jene Patienten die mit menschlichem Insulin versorgt wurden.

Prof. Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), der an der Studie mitwirkte, sagte:

„Unsere Auswertung ist zwar kein eindeutiger Beweis, dass Glargin Krebs fördert. Wenn man aber keinen guten Grund hat, Glargin zu spritzen, sollte man zu Humaninsulin greifen.“Quelle: focus.de


Wenn 100 Patienten ca. 1,5 Jahre lang Glargin nehmen, so bekommt einer eine Krebsdiagnose, die er sonst nicht erhalten hätte, so der Professor Sawicki weiter.

Die Mitarbeiter der Studie betonen aber, dass es nur einen statistischen Zusammenhang gebe. Es kann auch gut sein, dass nicht Glargin, sondern andere noch unbekannte Faktoren eine Rolle gespielt haben, dass das Krebsrisiko steigt.

Man will jetzt weiter Untersuchen starten um Klarheit zu bekommen.




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