Castor-Transport hat sein Ziel erreicht

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Nur knapp fünf Wochen nach dem letzten Castor-Transport rollt wieder Atommüll durch Deutschland. Auch dieses Mal werden wieder viele Demonstrationen erwartet. Die Polizei versucht daher die Route geheim zu halten. Nach zweitägiger Fahrt hat der Castor-Transport das Zwischenlager Nord bei Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern erreicht.

Der mit vier Castor- Behältern beladene Zug traf am Donnerstagabend gegen 21.50 Uhr ein. Das Ende der 1500 Kilometer langen Fahrt wurde erreicht. Wie in der Vergangenheit schon des Öfteren wurde er immer wieder von Demonstranten behindert. Zwei Atomkraftgegner von „Robin Wood“ hatten sich kurz vor Lubmin an die Gleise gekettet und den Zug für rund sechs Stunden aufgehalten.

Gestartet war der Castor-Zug am Dienstagabend am Güterbahnhof in Aix-en-Provence (Frankreich) mit rund 2500 hochradioaktiven Brennstäben an Board. Per LKW wurden zuvor waren die Behälter vom rund 30 Kilometer entfernten Cadarache zum Bahnhof gebracht. Durch einen Bombenfund am Bahnhof Saarbrücken musste der Zug nach Passieren der Grenze zu Deutschland stoppen.

Bei seiner Fahrt durch Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg Behinderungen wurde der Zug durch Atomkraft-Gegner immer wieder aufgehalten. Rund 250 Aktivisten blockierten am Donnerstagmittag hinter Greifswald zeitweilig die Gleise. Wie das Energiewerke Nord (EWN) offiziell mitteilt, sollen die Castoren auf das Kraftwerksgelände und anschließend in das atomare Zwischenlager Nord (ZLN) rangiert werden. Bild von GuenterHH

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